bild2.jpg

Schlüsselelement: Agile Organisation

Klassische, bewährte Top-Down Organisationsformen erodieren zunehmend. Sie bekunden immer mehr Mühe, in der VUCA Welt bestehen zu können. Die Transformation in eine agile Organisationsform wird früher oder später für Unternehmen aller Branchen unumgänglich. Erst mit einer agilen Organisation werden sie in der Lage sein, rasch auf das zunehmend schnellere, unvorhersehbarere und komplexere Marktumfeld reagieren zu können. Zudem ermöglicht eine Selbstorganisation, gegenüber klassischen top-down Organisationen, die Unternehmenskultur, Innovationskraft und Mitarbeiterzufriedenheit zu stärken sowie den Kundennutzen zu erhöhen.

Fallbeispiel: Agile Selbstorganisation IBAW

Als Unternehmen der Migros-Gruppe transferierten das IBAW und die Klubschulen der GM Luzern von einer klassischen Matrix-Organisation zur Selbstorganisation. Weshalb sie diesen Weg wählte, hat mehrere Gründe. Die Digitalisierung und die dadurch entstehenden Veränderungen des Bildungsmarkts ist dabei sicherlich einer der wichtigsten. Hinzu kommen steigende Kundenbedürfnisse sowie Erwartungen der Mitarbeitenden bezogen auf mehr Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten im Unternehmen.

Kern der agilen Selbstorganisation sind sogenannte Squads. Sie bestehen aus vier bis maximal sechs Mitarbeitenden und agieren als wirtschaftliche «Mini-Unternehmen». Sie legen ihre Strategie fest und sind für ihren Erfolg verantwortlich. Die einzelnen Teammitglieder haben dabei keine eigentliche Funktionen im klassischen Sinn. Sie üben verschiedene Rollen aus, welche zu den individuellen Fähigkeiten und Eigenschaften passen. Bei Bedarf können rasch neue Rollen geschaffen oder nicht mehr benötigte Rollen entfernt werden.