PRAXIS-BEISPIEL
Von Top-Down
zu echter Agilität.
Wie ein etabliertes Unternehmen Entscheidungswege halbierte, Führung entlastete, Kultur stärkte und Teams in echte Verantwortung brachte – ohne Big-Bang-Reorganisation.
Ausgangslage
Ein etabliertes Unternehmen mit klassischer Matrix-
Organisation kämpfte mit zunehmender Komplexität:
– Zu viele Entscheidungsinstanzen
– Langsame Reaktionszeiten
– Geringe Eigenverantwortung
Das Ergebnis: Innovationsstau, reduzierte Eigenverantwortung und Effizienzverluste.
Herausforderung
Steigende Marktdynamik, Digitalisierung und höhere
Kundenanforderungen machten deutlich: Die klassische
Top-Down-Struktur bremste Entscheidungen, Verantwortung und Innovationsfähigkeit.
Ansatz & Vorgehen
Der Wandel wurde begleitet durch Michael Achermann.
Neue Struktur: Squads (Teams) mit 4–6 Personen arbeiten wie eigenständige Einheiten.
Verantwortung in Rollen: Statt starrer Funktionen gibt es Rollen, die sich mit dem Bedarf verändern.
Selbstverantwortung: Teams definieren Ziele und treffen Entscheidungen eigenständig.
Iterative Umsetzung: Kein Big Bang, sondern schrittweiser Aufbau von Selbstorganisation.
Ergebnisse
Was der Wandel bewirkt hat
– Entscheidungen dort, wo Wissen ist – nicht in Gremien
– Führung fokussiert sich auf Richtung und Entwicklung statt Freigaben
– Stärkere Eigenverantwortung in Teams
– Motiviertere Mitarbeitende
– Entlastete Führungskräfte
– Höhere Anpassungsfähigkeit an Veränderungen
Erkenntnisse
Top 4 Learnings aus der Praxis
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Selbstorganisation entsteht nicht automatisch – sie braucht Struktur
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Rollenbasierte Verantwortung schafft Klarheit statt Hierarchie-Chaos
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Führung bleibt relevant – sie verändert sich zur gestaltenden Kraft
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Kleine Schritte und kontinuierliches Lernen führen weiter als grosse Versprechen
Vertiefung – für alle die, mehr wissen wollen:
Podiumsdiskussion, wie der Wandel konkret umgesetzt wurde, welche Hürden auftraten und was wirklich geholfen hat →
Praxisbeispiel "Von Top-Down zu echter Agilität" als Erklärvideos: